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Schnelles Vitello tonnato oder wie klingt Tacchino tonnato?!

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Ich liebe Vitello tonnato – ein echter Vorspeisenklassiker beim Italiener. Auf die Idee, das selbst zu kochen, bin ich noch nie gekommen und habe es mir auch immer sehr aufwendig vorgestellt: Kalbfleisch kochen und dann ganz dünn aufschneiden, wie bekommt man diese leckere aromatische Soße hin? Bis ich in Nigellas Express-Kochbuch die Idee für zart aufgeschnittene Putenbrust mit Thunfischcreme gefunden habe. Das musste ich sofort testen und ich bin begeistert. Das Rezept ist sehr zu empfehlen, ganz einfach und schnell, einen Pürierstab solltet ihr haben. „Vitello“ heißt auf italienisch Kalb, „Tacchino“ ist die Pute, daher habe ich frei übersetzt „Tacchino tonnato“. Klingt super oder? 😉

Wir mögen übrigens keine Kapern. Die Königsberger Klopse kommen bei uns gut ohne sie aus. Aber Vitello oder Tacchino tonnato braucht diesen salzig säuerlichen Geschmack zu den feinen Aromen von Fleisch und Thunfisch. Wir finden Kapernäpfel sind der perfekte Ersatz oder einfach die große Schwester, sie schmecken viel leckerer und sind im gut sortierten Einzelhandel zu finden.

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Tacchino tonnato

Zutaten für 6 Personen / 15 Minuten Zubereitungszeit

1 Dose Thunfischfilets im eigenen Saft (etwa 190 g)

170 g Mayonnaise

4 TL Zitronensaft

5 El Sauerrahm

1/2 TL süßes Paprikapulver

500 g gegarte Putenbrust in dünnen Scheiben

Kapernäpfel – Menge nach Geschmack

Zubereitung

Den Thunfisch lasst ihr zuerst abtropfen und püriert ihn mit der Mayonnaise, dem Zitronensaft, dem Sauerrahm und dem feinen Paprikapulver zu einer cremigen Sauce.
Die dünnen Putenbruststreifen richtet ihr auf einer Platte an und begießt das Fleisch mit der Soße, sodass hier und da noch etwas Fleisch zu sehen ist. Als Krönung wird das Gericht mit den Kapern bestreut. Und ein hübsch aufgeschnittene Zitronenscheibe sieht nett dazu aus.

Bon Appétit!

Eure ELBKÖCHIN

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2 Kommentare
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  1. Kommentar von Julia

    Ohhhh! Gerade entdeckt… ich esse auch total gerne Vitello Tonnato. Hab’s aber aus den gleichen Gründen wie du noch nie ausprobiert. Jetzt gibt’s wohl keine Ausrede mehr. Dein Rezept klingt wirklich machbar… Danke! 🙂
    Liebe Grüße aus Köln!
    Julia

    [Antwort]

    Bianca Antwort vom Februar 16th, 2014 19:35:

    Liebe Julia, freut mich und es ist absolut machbar;-) Liebe Grüße, Bianca

    [Antwort]

    — 15. Februar 2014 @ 22:57

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