ELBCUISINE - Der neue Foodblog frisch von der Elbe.

Wake-up-Brot – der Espresso wird direkt ins Brot gebacken und verleiht ihm ein wunderbares Kaffee-Aroma!

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Frisches selbstgebackenes Brot mit frisch gebrühtem Espresso und Kaffee direkt im Brot, schmeckt herrlich aromatisch und harmoniert wunderbar zu eurem Lieblingskaffeegetränk. Vollkommener Kaffeegenuss sozugsagen! Meine Kids haben das Brot übrigens auch begeistert gegessen, allerdings hatte ich ihnen das mit dem Kaffee nicht verraten 😉 Ich durfte vor kurzem sehr tief in die Welt des Kaffee hinein schnuppern: mit Melitta nahm ich an einem umfangreichen Coffee-Tasting teil. Der Name Melitta stammt übrigens wirklich von der Gründerin, Melitta Bentz, der Erfinderin der Filtertüte. Auf dem Event wurden wir von Röstmeister, Norbert Ahnsorge, vom „Kaffeekirsche“ in Berlin, in die Welt des Kaffees entführt: Von Bohnensorten über Röstungen und Zubereitungsarten und bei sogenannten „Cupping“ konnten wir die unterschiedlichsten Kaffee-Aromen entdecken. Die Freude am Kaffee und der Kaffeegenuss bekam für mich eine ganz neue Bedeutung! ELBCUISINE_WakeupBrot1

Rezept Wake-up-Brot

10 Minuten Zubereitung, 30 Minuten Gehzeit, 45 Minuten Backzeit

Zutaten

500 g Dinkelmehl

1 Würfel frische Hefe oder 1 Packung Trockenhefe

1 TL Zucker

1 TL Meersalz

300 ml lauwarmes Wasser

50 ml frisch gebrühter Espresso

1-2 EL gemahlener Kaffee (ich habe das Kaffeepulver vom frisch gebrühtem Espresso verwendet)

etwas geriebene Schale einer Bio-Zitrone

Zubereitung

Am besten das Mehl vor der Verwendung einmal durchsieben, so reichert es sich mit Luft an und das Brot wird schön luftig. Das Mehl mit allen anderen Zutaten zu einem Teig verkneten. Den Teig zu einer Kugel formen und 30 Minuten zugedeckt gehen lassen. Währenddessen den Backofen auf 220 °C vorheizen und mit Wasser aussprühen. Den Teig nochmals durchkneten, zu einem Laib formen und etwa 45 Minuten backen.

Bon Appétit!

Eure ELBKÖCHIN

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Natürlich gab es auch eine Präsentation des neuen Kaffeevollautomaten, der Caffeo Varianza. Das Einzigartige an diesem Vollautomaten ist, dass man mit der Einzelportionierung Tasse für Tasse einen Kaffee mit unterschiedlichen Bohnen brühen kann. Wenn also Oma gern einen koffeinfreien Kaffee möchte, ist das kein Problem. Ich durfte mich zu Hause, ganz in Ruhe von den Vorteilen der Caffeo Varianza überzeugen. Und ich bin begeistert. Das ist schon ein großer Unterschied zu meiner bisherigen Kapselkaffeemaschine, bei der ich immer ein schlechtes Gewissen aufgrund des Mülls hatte…

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Nach dem Einschalten freue ich mich schon immer über die nette Begrüßung „Guten Tag!“ Für meinen Caffee Latte brauche ich jetzt nicht mehr aufwendig den Milchaufschäumer anschmeißen, das erledigt die Caffeo Varianza alles ganz einfach für mich. Ich muss nur den Milchschlauch in meine Milchpackung hängen. Auch für meine Söhne bietet sie einen neuen Luxus. Den Kakao gibt es jetzt mit Milchschaum aus der Varianza. Und da wir alle unterschiedliche Milchsorten benötigen, laktosefrei, normale Vollmilch und für mich die Sojamilch, ist das bei der Varianza überhaupt kein Problem, einfach den Milchschlauch in die jeweilige Packung hängen. Für meine Jungs ist die Temperatur des Milchschaums genau richtig. Ich muss gestehen, dass für mich die Temperatur des Caffee Latte höher sein dürfte. Allerdings trinke ich ihn auch mit sehr viel Milch… Das ist der einzige kleine Kritikpunkt.

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Genial ist die Einzelportionierung der Bohnen. Man nimmt dazu einfach den kleinen Löffel, der oben neben dem Kaffeefach liegt, füllt ihn mit den gewünschten Bohnen und den Rest erkennt die Maschine. Mein Mann steigt jetzt langsam auch in die Welt des Kaffees ein, bislang hat er Kaffee strickt verweigert. Neuerdings trinkt er ab und an einen Espresso Macciato aus der Varianza. Neben den klassischen Getränken, wie Kaffee Crema, Espresso und Latte Macchiato, kann man weitere Rezepte wählen, wie Espresso Macciato, Ristretto, Lungo, Americano. Die Crema ist bei allen Getränken traumhaft. Allerdings muss ich gestehen, auf dem Event war die Crema noch viel besser als bei mir zu Hause. Das lag wohl an der perfekten Einstellung des Kaffeevollautomaten. Dieser bin ich jetzt bei Melitta noch auf der Spur…

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Brot selbst zu backen, lohnt sich übrigens absolut: Fast 200 Zusatzstoffe werden in den industruiellen Brotbackmischungen verwendet, von Emugaltoren, Stabilisatoren bis zu Enzymen. Viele davon haben im Endprodukt keine „technologische Wirksamkeit“ und müssen deshalb nicht deklariert werden. Meist wissen wir also gar nicht, was genau wir essen. Dabei braucht der traditionelle Bäcker für ein gutes Brot nichts weiter als Mehl, Wasser, Salz und viel Zeit. Und Letzteres ist heute nicht mehr vorhanden. Gleichzeitig häufen sich in den Ernährungsberatungs- und Arztpraxen die Beschwerden. Allergien und Reizdarm nehmen zu – vielleicht auch, weil wir eine Fülle an Zusatzstoffen zu uns nehmen? Backt doch euer Brot oder Gebäck hin und wieder selbst, dann wisst ihr auch, was drin ist. Ideal ist es, frisch gemahlenes Getreide zu verwenden. Es ist besser durchlüftet, was sich positiv auf das Volumen des Gebäcks auswirkt. Das mache ich allerdings bislang auch nicht. Wenn ihr bereits gebrauchsfertiges Mehl vor dem Verwenden aussiebt, reichert es sich ebenfalls mit Luft an. Legt ihr entweder drei Eiswürfel auf einem Backblech auf den Ofenboden oder sprüht einige Male mit einer Sprühflasche in den Backofen, wird das Brot schön knusprig!

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2 Kommentare
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  1. Kommentar von ju chan

    Also eigentlich bin ich nicht unbedingt ein Brot-Esser…. nur, wenn ich von jemandem was abbekomme oder wenn ich mal Aufschnitt da habe. So auch diesmal und naja, wenn schon, denn schon selber backen 😀 … und da ich leidenschaftlich gerne Kaffee trinke, war das Rezept natürlich DAS Ding.

    Und ich muss sagen, nachdem ich nun das erste Stückchen probiert habe…. ich liebe dieses Brot! <3

    Es ist einfach, unkompliziert und nahezu ruck-zuck gemacht. So liebe ich das. Kann man eigentlich nichts verkehrt machen 😀 Vielen lieben Dank für das Rezept, das Brot wird es bei mir definitiv häufiger geben!

    LG

    [Antwort]

    Bianca Antwort vom November 3rd, 2015 17:19:

    Liebe(r) Ju Chan, das ist ja ein zauberhafter Kommentar, das freut mich sehr!! Liebe Grüße, Bianca

    [Antwort]

    — 2. November 2015 @ 21:02

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