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Superschnelles Brot ohne Hefe: Soda-Brot

elbcuisine super-schnelles brot ohne Hefe

Brot backen ist gerade der große Hype – scheinbar, denn Mehl und Hefe sind Mangelware. Selbstgebackenes Brot hat auf jeden Fall viele Vorteile und eigentlich nur einen Nachteil: ZEIT! Mit der richtigen Planung ist das eigentlich gar kein Problem. Aber meist braucht man immer dann ein Brot, wenn man gerade keine Zeit hat, für dieses künftigen „Notfälle“ oder wenn ihr einfach spontane Lust auf ein frisches Brot habt, ist dieses Rezept die richtige Wahl: Soda-Brot.

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Brot backen macht wirklich Spaß, es erfüllt die Wohnung mit köstlichem Duft und schmeckt einfach fantastisch. Selten bekommt man in der Bäckerei ein frisches heißes Brot direkt aus dem Backofen. Und wenn man dazu noch weiß, dass die Hersteller von Brot ca. 20 Stoffe nicht ausweisen müssen, darunter kann ein Stoff sein, der die Reinigung der Maschinen einfacher macht. Krass oder? Vielleicht habe ich euch das bereits in anderen Brot-Rezepten kommuniziert. Aber ich habe es in verschiedenen Quellen gelesen und es schockiert mich immer wieder und motiviert mich gleichzeitig ungemein zum Brot backen! Vielleicht wirkt es bei euch ähnlich?!

Beim Soda-Brot war ich erst kritisch, die Rezeptidee habe ich in einem Kochbuch gefunden und konnte mir Brot ohne Hefe erst nicht so richtig schmackhaft vorstellen. Aber ein Versuch war es auf jeden Fall wert. Zumal derzeit überall Hefemangel herrscht, mittlerweile gibt es wieder Hefe und jetzt sogar in sehr interessanten Packungsgrößen. Bei uns gab es nur ein halbes Kilo zu kaufen… So viel kann selbst ein fleißiger Hobbybäcker nicht so schnell verbrauchen. Daher habe ich erstmal die Hälfte in kleinen Portionen, vom Gewicht der typischen Hefewürfel eingefroren.

Aber heute backen wir mit Natron oder auch Back-Soda genannt, woher der Name dieses Brotes stammt. Für die besonders Interessierten: Natron und Soda sind beides von Kohlensäure abgeleitete Salze. Natron nennen die Chemiker Natriumhydrogencarbonat und Soda wird als Natriumcarbonat bezeichnet. Beim Rezept des Soda-Brotes wird Natron, also Back-Soda eingesetzt. Natron funktioniert als Treibmittel, allerdings nur in Verbindung mit sauren Bestandteilen wie zum Beispiel Joghurt, Essig oder Zitronensäure. Daher wird auch noch Buttermilch für das Rezept verwendet. Solltet ihr keine haben oder kaufen wollen, könnt ihr mit Milch und Zitronensaft, Buttermilch herstellen. Ihr vermischt einen Liter Milch mit 4 Esslöffeln Zitronensaft und lasst es 5-10 Minuten stehen.

Beim Mehl könnt ihr flexibel sein, die Hälfte des Mehles lässt sich durch Vollkornmehl ersetzen. Meine Männer mögen allerdings gern helles Brot, daher habe ich kein Vollkornmehl verwendet. Damit das Brot richtig schön aufgeht, ich mag es gern luftig, habe ich das Brot in einem Topf gebacken. Das Ergebnis konnte ich sehen lassen, ich kann euch das Rezept sehr empfehlen!

Noch mehr Rezepte mit Backpulver gesucht? Dann schaut mal auf „So schmeckt das Leben“ vorbei! Oder ihr probiert das Soda-Brot nach Jamie Oliver!

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Rezept Soda-Brot – Brot ohne Hefe

ca. 20 Minuten  Zubereitungszeit, 30  Minuten Backzeit

Zutaten

500 g Dinkelmehl

1 TL Meersalz

1 TL Natron

1/2 l Buttermilch

Zubereitung

Den Ofen auf 200°C vorheizen. Die Zutaten zügig zu einem Teig verarbeiten. Die Milchsäurebakterien aus der Buttermilch sorgen sofort für eine Gärung. Zu langes Kneten würde zu zähem Teig oder nicht aufgegangenem Brot führen. Das Brot auf der mittleren Schiene für ungefähr 30 Minuten backen. Wenn man, auf die Unterseite des Brotes klopft und es hohl klingt, ist es fertig. Die Kruste wird weniger hart, wenn man das Brot direkt nach dem Backen in ein Geschirrtuch wickelt. Mehr Kruste erhält man hingegen mit einer Schüssel Wasser im Backofen. Wie schon beschrieben, habe ich das Brot im Topf gebacken und den Backofen mit dem Topf und Deckel auf ca. 240 Grad vorgeheizt, dann das Brot mit Backpapier in den Topf gesetzt und den Deckel geschlossen.

Das Brot war nach 30 Minuten perfekt. Meist muss man die Brote noch einmal ohne Deckel ca. 10 Minuten bzw. nach gewünschter Bräunung backen, das war hier gar nicht nötig.

Bon Appétit!

Eure ELBKÖCHIN

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2 Kommentare
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  1. Kommentar von Bella

    Hallo Bianca,

    wirklich eine kreative Lösung in diesen Zeiten… Auch wenn man mit Sicherheit nicht alle Bäcker über einen Kamm scheren kann, hast Du mit deinem Hinweis auf die versteckten Zutaten bei mir tatsächlich die Lust geweckt, einmal selbst Brot zu backen.

    Ich muss gestehen, dass ich noch nie ein Brot gebacken habe, da ich es immer mit viel (zeitlichem) Aufwand verbunden hatte. Offenbar zu Unrecht! 🙂 Ich werde es in den nächsten Tagen sicher einmal ausprobieren. – Danke!

    Liebe Grüße & ein schönes Wochenende,
    Bella

    [Antwort]

    Bianca Antwort vom Juni 15th, 2020 07:13:

    Liebe Bella, mich motiviert diese Tatsache auch immer wieder zum Brot backen! Ich wünsche dir gutes Gelingen! Ganz liebe Grüße, Bianca

    [Antwort]

    — 5. Juni 2020 @ 12:57

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