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Müsli-Brot – für Faulpelze, lässt sich wunderbar beim Tatort backen!

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Ein geniales Brot – herrlich saftig, sogar mehrere Tage, mit einer dünnen knusprigen Kruste und einfach mal etwas anderes! Das Müslibrot war ein sehr spontaner „Backausflug“: Sonntagsabends kurz nach acht fiel mir auf, dass wir weder Brot noch Toast für das Frühstück hatten und das Früchtemüsli meiner Familie leider nicht schmeckte. Kennt ihr das, manchmal kauft man so eine große Packung Müsli und es schmeckt nicht, aber wegschmeißen möchte man es auch nicht… Da fiel mir das nette Rezept von Nigella ein, was ich in ihrem Express-Kochbuch gesehen hatte. Die Zubereitung ist perfekt für den Sonntagabend, wenn ihr gern Tatort schaut! Der Teig wird innerhalb von 5 Minuten, kurz vor dem Tatort zusammen gerührt und „geht“ im Backofen. Einmal kurz müsst ihr die Temperatur des Ofens erhöhen und nach dem Tatort ist das Brot dann fertig – einfach genial! Und ein gutes Gewissen hatte ich auch wieder, denn das Müsli musste nicht länger im Schrank von rechts nach links geschoben werden… Das Brot ist übrigens nicht süß, trotz der Früchte, eignet sich also auch für Wurst und Käse. Das nächste Mal probiere ich es mal mit Schokomüsli 😉

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Müslibrot für Faulpelze

2 Stunden Zubereitungszeit

Zutaten

200 g Früchtemüsli mit Haferflocken (ohne Zucker)

350 g Weizenvollkornmehl

1 P Trockenhefe

1 TL Salz

250 ml warme, fettarme Milch

250 ml warmes Wasser

Zubereitung

Das Müsli mit dem Mehl, der Hefe und dem Salz in einer Schüssel verrühren. Nun gebt ihr 250 ml warmes Wasser und die Milch dazu und rührt die Zutaten zu einem Brei. Den Teig füllt ihr in eine gefettete Brotform oder Silikon-Kastenform (etwa 1 L Inhalt). Die Form stellt ihr in den kalten Ofen und stellt die Temperatur auf 110°C ein und lasst das Brot 45 Minuten im Ofen gehen. Nachdem die Dreiviertelstunde vorbei ist, erhöht ihr die Temperatur auf 180°C und lasst die Form noch für eine Stunde im Ofen, bis das Brot goldbraun und durchgegart ist. Ihr stürzt den Laib aus der Form (etwas abkühlen, damit der Teig sich aus der Form lösen lässt) und klopft leicht dagegen. Klingt das Brot hohl, ist es fertig. Sonst steckt ihr den Laib einfach nochmal (ohne Form auf den Rost) für ein paar Minuten im Ofen.

Das fertige Brot lasst ihr auf dem Kuchengitter auskühlen.

Bon Appétit!

Eure ELBKÖCHIN

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9 Kommentare
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  1. Kommentar von Simone

    Ich habe heute ein wenig auf deinen Seiten gestöbert und muss sagen: Hut ab, du hast wirklich tolle Ideen und dank der Bilder läuft mir schon das Wasser im Mund zusammen!
    Die Rezepte sind allesamt wunderbar, aber beim Müslibrot gab es dann kein Halten mehr; meine Kreation ist schon im Ofen 😉

    Viele Grüße
    # Simone

    [Antwort]

    Bianca Antwort vom Februar 11th, 2014 10:32:

    Liebe Simone, danke für den netten Kommentar 🙂 Und ich hoffe, das Müslibrot schmeckt! Liebe Grüße, Bianca

    [Antwort]

    — 10. Februar 2014 @ 21:56

  2. Kommentar von sigridl

    Bei der zubereitung heisst es „wasser“ und milch hinzugeben. Bei den zutaten kann ich aber keine wasswemenge finden. Verstehe ich da etwas falsch?

    [Antwort]

    Bianca Antwort vom Februar 22nd, 2014 07:17:

    Liebe Sigridl oder Sigrid? Im Text steht doch die Wassermenge „Nun gebt ihr 250 ml warmes Wasser…“?! In der Zutatenliste habe ich es weggelassen, weil Wasser ja jeder zu Hause haben sollte 😉 Kann ich aber gern ergänzen und habe ich jetzt getan 🙂 Liebe Grüße, Bianca

    [Antwort]

    — 22. Februar 2014 @ 00:02

  3. Kommentar von Linda

    Also ich heute nach einem Brotrezept gesucht habe bin ich hier auf dein Rezept gestoßen und war auch gleich begeistert- nicht nur von dem Rezept sondern von allem 😉

    Allerdings wollte ich noch fragen wie lange sich das Brot hält? (Wird es auf Grund der Milch schneller schlecht?)

    Danke! 🙂 Liebste Grüße!

    [Antwort]

    Bianca Antwort vom Oktober 9th, 2014 20:44:

    Liebe Linda, danke für den netten Kommentar. Nein, das Brot wird nicht schneller schlecht wegen der Milch, die ist ja „verbacken“. Also ich fand das schön saftig, auch noch am nächsten Tag. Ich mag allerdings Brot eigentlich höchstens 2 Tage… Und dann ist es entweder aufgegessen oder wird irgendwie entsorgt bzw. getrocknet und weiterverarbeitet. Das Müslibrot schmeckt auch zwischendurch als kleiner Snack, daher wurde es nicht alt oder schlecht 😉 Liebe Grüße, Bianca

    [Antwort]

    — 9. Oktober 2014 @ 13:59

  4. Kommentar von Anja

    Hallo Bianca, solch ein Rezept habe ich gesucht. Ich habe Müsli gekauft welches mir nicht schmeckt und zum vernichten war es mir auch zu schade. Also möchte ich das Müslibrot backen. Sind die angegebenen Zeiten und Temperaturen auch für Umluftherde oder sollte ich besser Ober- und Unterhitze wählen?
    Ich freue mich schon auf das Ergebnis. Das Brot sieht köstlich aus! Danke dafür und für eine Antwort im voraus.
    Liebe Grüße
    Anja

    [Antwort]

    Bianca Antwort vom Oktober 31st, 2014 15:13:

    Liebe Anja, bei mir ist immer alles mit Umluft, weil das mit meinem Backofen besser funktioniert. Ich habe bisher auch noch nicht wirklich entscheidende Unterschiede festgestellt. Lass es dir schmecken! Liebe Grüße, Bianca

    [Antwort]

    — 31. Oktober 2014 @ 13:21

  5. Pingback von 24+1: Spitzbuben überall! | Spießig, oder was?

    […] Tagesplanung: Frühstücken (Essbare Stücke des köstlichen Müslibrotes von Elbcuisine, mein Ofen hat mich veräppelt, das Brot kriegt aber eine 2. Chance!), duschen, Spitzbuben ohne den […]

    — 11. Dezember 2014 @ 08:59

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