ELBCUISINE - Der neue Foodblog frisch von der Elbe.

Limetten-Streich – köstlich, erfrischend einfach und viele neue Erkenntnisse über Fette…

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Der Limetten-Streich ist für den Sommer genau das Richtige: schmeckt erfrischend gut, hält euch fit und schlank, und ist dabei unglaublich einfach und schnell gemacht, so könnt ihr die Sonne bis zum letzten Augenblick genießen! Auf das Rezept war ich sehr neugierig, denn der Streich war das Amuse-Gueule, also die Gaumenfreude, zu Beginn eines leckeren Essens auf einem sehr schönen und lehrreichen Seminar rund um das Thema Margarine und Fette. “Margarine – naja nicht so lecker” denkt ihr euch bestimmt. So dachte ich bislang auch über Margarine, aber ich war neugierig. Wisst ihr zum Beispiel, wie man Margarine herstellt? Bei Butter ist das jedem klar. Margarine hingegen wirkt irgendwie künstlich. Ist sie aber gar nicht! Viele überraschende und interessante Infos zum Thema Fette findet ihr nach dem leckeren Rezept!

Und lasst euch vielleicht einmal auf den Geschmack von Margarine ein, denn sie beinhaltet die besseren Fettsäuren! Bei meinen Kids mache ich das manchmal, dass ich ihnen die Augen verbinde und sie “blind” verkoste, und auch sie werden meist von ihre Geschmacksnerven überrascht. Funktioniert übrigens auch sehr gut, wenn eure Kinder mal keinen Appétit haben, denn so macht Essen viel mehr Spaß!

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Limetten-Streich

Für 3 – 4 Personen

5 Minuten Zubereitungszeit

Zutaten

1 Limette

125 g Margarine (wer mag kann natürlich auch Butter nehmen)

Fleur de Sel

Frisch gemahlener Pfeffer

1 Bund Schnittlauch

 

Zubereitung

Die Margarine cremig aufschlagen. Mit dem Abrieb der Limette und etwas Saft der Limette und den Gewürzen verrühren und abschmecken. Den Schnittlauch waschen, in kleine Stückchen schneiden und unterheben. Mit frischem Brot genießen!

Übrigens – ich mag Lätta eigentlich gar nicht, aber hinsichtlich Fett macht sie wirklich eine “gute Figur” und den Aufstrich fand ich MIT Lätta einfach total lecker!!!

Bon Appétit!

Eure ELBKÖCHIN

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Ein bißchen Theorie zum Thema Fette

Wo fange ich an? Am Besten bei der Regel, die ihr euch künftig merken könnt: Je http://essayonline-club.com/ flüssiger, desto gesünder sind Fette. Das heißt Rapsöl/Olivenöl sind am gesündesten, weil sie die meisten ungesättigten bzw. Omega-Fettsäuren beinhalten und dann geht es weiter über diverse Margarine-Produkte/Streichfette bis hin zu Butter und Palminfett. Butter schmeckt zwar sehr lecker enthält aber einfach sehr viele gesättigte Fettsäuren, mit diesen kann unser Körper nicht besonders gut umgehen. Ihr solltet also nicht nur auf die Reduktion der Fettmengen bei eurer Nahrung achten, ihr solltet auch die RICHTIGEN Fette zu euch nehmen. Am Besten sind die Omega-Fettsäuren, dann kommen die ungesättigten, dann http://spycellphone24h.com/ die gesättigten Fettsäuren und auf Trans-Fettsäuren solltet ihr wenn möglich ganz verzichten. Hierzu habe ich noch ein schönes Diagramm…

PowerPoint-Präsentation

Für mich war das Seminar, was von dem gr0ßen und aus Distanz zu betrachtenden Unternehmen Unilever veranstaltet wurde, sehr lehrreich. Natürlich wurde mit den Unilever-Produkten gekocht und es gab sie zum Essen und zum Kochen. Aber die Produkte wurden keinesfalls so extrem in den Vordergrund gestellt, wie ich das erwartet hatte. Wir bekamen sehr viele Informationen zum Thema Margarine und Fett im Allgemeinen. Und auch wenn ich seit dem Seminar noch viel intensiver auf die Verpackungen, also

auf die Inhaltsstoffe schaue, so ist mir Margarine doch viel sympathischer geworden!

Schon lange wollte ich beispielsweise wissen, warum nur wenige Margarine-Produkte vegan sind, obwohl es doch pflanzliche Aufstriche sind!!?? Das liegt daran, das in den meisten Margarine-Produkte zum einen Lecithin (aus dem Eigelb) enthalten ist, es wird zur Bindung benötigt, und zum anderen Vitamin D zugeführt wird, was wir eher zu wenig als zuviel zu uns nehmen, dieses wird aus Wollfett von Tieren gewonnen.

Letztendlich muss jeder selbst herausfinden, welche Produkte für ihn die richtigen sind, aber es lohnt sich auf jeden Fall, sich mit Fetten mal genauer auseinander zu setzen.

Ich mag auch sehr gern einen festen Aufstrich, also Butter, auf meinem Brot oder Sonntags auf dem Brötchen, aber warum eigentlich?? Vielleicht sollte ich mich umgewöhnen… zumindest spricht alles dafür!

Noch mehr leckere Rezepte und Infos findet ihr hier: http://www.margarine-geniessen.de/, hier könnt ihr euch auch im Video noch einmal ansehen, wie man Margarine selbst herstellen kann.

Ich wurde von Unilever zu diesem Seminar eingeladen und mir wurden viele Produkte zum Test zur Verfügung gestellt. Meine Meinung bleibt davon jedoch unbeeinflusst.

 

 

 

 

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6 Kommentare
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  1. Kommentar von Paula

    Hallo Bianca,

    vielen Dank für deinen Bericht über dein Seminar und das tolle Rezept. Ich werde es gleich ausprobieren, allerdings mit Butter.
    Magarine ist bei weitem nicht so gesund, wie es dir auf dem Seminar “verkauft” wurde. Und wenn man mal genau hinsieht- einer der Hauptbestandteile ist… Wasser!
    Natürlich spart man damit Fett ein, aber zu welchem Preis? Einfacher wäre es doch, die Butter dünner auf´s Brot zu streichen, oder? Schmeckt besser und spart Fett ;)

    Viele Grüße
    Paula

    [Antwort]

    Bianca Antwort vom Juni 18th, 2014 10:09:

    Liebe Paula, du hast meinen Beitrag intensiv gelesen, lieben Dank dafür! Gesund sind ja leider nur die wenigsten Fette oder Fettsäuren, aber in der Butter sind eher die schlechteren Fettsäuren enthalten. Du meinst, Geschmack ist der Preis, den man einbüßt? Das muss dann jeder für sich entscheiden, denn die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden ;-) Aber die Butter dünner auf’s Brot zu streichen, ist sicher schon ein guter Weg! Liebe Grüße, Bianca

    [Antwort]

    — 18. Juni 2014 @ 09:43

  2. Kommentar von Becci

    Das ist ja mal richtig interessant, weil ich ja immer eher gehört habe, Margarine ist sehr ungesund! Ich muss auf Milchprodukte verzichten und esse gerade Soja-Butter – aber so richtig gefallen tut mir das gar nicht, was da alles an Zeugs drinnen ist! Irgendwo hab’ ich mal ein ganz einfaches DIY-Margarine-Rezept gesehen, da war glaub ich nur Öl und Kakaobutter drinnen…

    Aber deine Limettenbutter ist sicher super und muss ich mir für unsere Einweihungsparty merken. :)

    Liebe Grüße, Becci

    [Antwort]

    Bianca Antwort vom Juni 20th, 2014 21:11:

    Liebe Becci, früher enthielt die Margarine auch Transfettsäuren, daher kommt auch das schlechte Image. Aber mittlerweile hat sich an den Inhaltsstoffen viel verändert. So erklärte uns das die Ökotrophologin von Unilever. Aber in jedem Fall finde ich es auch sehr wichtig auf die Inhaltsstoffe zu achten, egal welches Produkt. Ich entscheide mich auch am Liebsten für Produkte mit durchweg natürlichen Inhaltsstoffen und da ich vegane Butter zu Hause habe, war ich auch leicht “schockiert” zu hören, dass diese gar nicht so gut ist, durch das Palminfett. Man muss versuchen, den besten Weg zu finden. Liebe Grüße, Bianca

    [Antwort]

    — 19. Juni 2014 @ 19:40

  3. Kommentar von Sabine Korpan

    Liebe Biana,
    Ein sehr informativer Post…
    Dein Limettenaufstrich gefällt mir sehr gut :-)
    Herzliche Grüsse,
    Sabine

    [Antwort]

    Bianca Antwort vom Juni 20th, 2014 21:12:

    Liebe Sabine, das freut mich sehr! Liebe Grüße, Bianca

    [Antwort]

    — 20. Juni 2014 @ 16:44

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