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Glückskekse für Silvester

Glückskekse dürfen an Silvester nicht fehlen! Bislang habe ich sie immer gekauft, aber auch hier gilt: Selbstgemacht sind sie um Welten besser. Der Aufwand lohnt sich – eine meditative Aufgabe zum Abschluss des alten Jahres!Dieses Jahr wird bei uns zuhause mit Freunden gefeiert. Wir kochen gemeinsam einige Gerichte vom Kochhaus. Alles ist bereits vorbestellt und wird nur noch abgeholt. Nachdem wir schon an den Weihnachtstagen ganz entspannt, also richtig faul waren, darf es gern so weitergehen. Das Rezept für die Glückskekse habe ich in der Zeitschrift LECKER Christmas schon an Weihnachten entdeckt und dachte mir, genau das Richtige! Zumal es bei uns an Heiligabend Crème Brûlée gab und ich wieder mal Eiweiß übrig hatte. Bei den gekauften Keksen kommt es auf die Botschaft an, sie schmecken meist nicht wirklich gut. Mit einem schlechten Gewissen werfen wir nach kurzem Probieren die Keksreste weg. Dieses Jahr wird das hoffentlich anders sein! Den Fotokeks musste ich natürlich kosten und ich kann euch sagen, sie sind sooo lecker. Was nicht zuletzt an der Prise Zimt liegt. Die Zubereitung solche zarter Kekse war mir bereits von meinen Chai Tuiles bekannt. Man darf immer nur 2-3 backen und muss sie dann sofort verarbeiten. Auch mir gelingt nicht jeder Keks perfekt, aber darauf kommt es auch nicht an, finde ich! Im Rezept wurden die Glückskekse sogar mit Schokolade und bunten Perlen verschönert. Ich finde sie auch ohne Schokolade köstlich, aber die Schokoladenfans in unserer Familie werden sich bestimmt freuen.

Die Glücksbotschaften habe ich mir aus dem Netz geholt, ihr findet sie beispielsweise hier oder hier. Natürlich könnte man noch persönlichere Sprüche „verbacken“, eurer Kreativität sind also keine Grenzen gesetzt! Eigentlich passen die leckeren Kekse auch zu jedem anderen Anlass, wie zum Beispiel zum Geburtstag oder zu anderen Feiern… bei uns stehen dieses Jahr noch einige an.

Rezept Glückskekse

Zutaten

Zubereitungszeit ca. 2 Stunden, für ca. 18 Kekse

2 Eiweiß

1 EL Zitronensaft

3 EL Sonnenblumenöl

1 Prise feines Meersalz

115 g Mehl

115 g Puderzucker

1 1/2 TL Speisestärke

1 Messerspitze Zimt

1 Backmatte aus Silikon (Backpapier geht auch prima)

Wer mag: Zartbitterschokolade und bunte Perlen zur Dekoration

 

Zubereitung

Die Sprüche solltet ihr am besten vorher ausdrucken und ausschneiden und die Zettelchen bereitlegen, alternativ habt ihr eine Stunde Zeit, wenn der Teig im Kühlschrank ist. Zuerst den Teig zubereiten. Eiweiß, Zitronensaft, Öl, Meersalz mit dem Pürierstab oder dem Rührgerät leicht schaumig schlagen. Mehl, Puderzucker, Stärke und Zimt mischen und darübersieben. Unter die Eiweißmasse heben und alles ca. 1 Stunde kalt stellen. Den Backofen auf ca. 150 Grad Umluft vorheizen. Das Backblech mit der Backmatte oder Backpapier auslegen und den Teig in kleinen Kreisen (ca. 8 cm Durchmesser oder so lang wie eure Sprüche) möglichst dünn und gleichmäßig aus. Ich habe eine kleine Palette dazu genommen, eventuell funktioniert es auch mit der Rückseite eines Teelöffels. Allerdings niemals zuviele Kreise gleichzeitig auf das Blech geben, da der Teig binnen weniger Sekunden nach dem Backen geformt werden muss. Ich habe immer 2 Kreise pro Blech geformt. Mit zwei Backblechen im Wechsel ging das bei mir prima. Die Kekse ca. 10 Minuten backen, bis der Teig an den Rändern anfängt eine goldbraune Farbe anzunehmen, je brauner desto knuspriger, aber desto schwieriger zu formen. Nach dem Herausnehmen werden die Kekes mit der Palette vom Blech heben und umgehend formen. Das klingt jetzt aber schwieriger als es ist! Jeweils einen Spruchzettel auf den Keks legen und in ihn wie einen Halbmond vorsichtig zusammenfalten. Den Keks dann über einem Tassenrand in der Mitte leicht knicken. Einmalhandschuhe sind dabei praktisch, sie halten ein wenig die Hitze ab. Wer mag dekoriert die Kekse noch mit geschmolzender Schokolade und bestreut sie mit bunten Perlen.

Bon Appétit!

Eure ELBKÖCHIN

Hier die Schokoladen-Variante!

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