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Burger Buns – nur noch selbst gemacht!

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Wo fange ich an… Wir lieben Burger, wer nicht?! Aber diese ekligen gekauften Brötchen, irgendwie gehen sie gar nicht! Als ich vor kurzem ein Rezept für selbstgebackene Burger Buns fand, war mir klar: Das muss ich testen! Zum UCL-Finale war es dann endlich soweit. Mit

zwei befreundeten Familien trafen wir uns zum Fußball schauen und als kulinarische Untermalung gab es Burger. Die Aufgaben wurden gerecht verteilt: Die Hausherrin kümmerte sich um die Beilagen (Tomaten, Gurken, Käse…), eine Freundin um die Burger und ich war so mutig, die selbstgebackenen Burger Buns und den Cole Slaw in Angriff zu nehmen. Sicherheitshalber hatte die Hausherrin auch Burger Buns gekauft, falls was schief gehen sollte. Die Party sollte ja gelingen. Und ich muss sagen, es ist gelungen!!! Die Zubereitung war zwar beim ersten Mal nicht so ganz einfach, angefangen beim Rezept: Wieviel Mehl ist jetzt nochmal 1 Cup? Über die Frage, wie rührt man die Zutaten jetzt zusammen. Wie weit müssen sie auf dem Blech auseinander liegen und wie lange lässt man sie gehen…

Aber die Burger Buns sind so köstlich! Alle (!) waren begeistert! Da darf es künftig auch mal Hot Dogs mittags geben und man hat kein so ganz schlechtes Gewissen, dass man den Kids Fast Food serviert. Ist das dann überhaupt noch Fast Food??

Hier zeige ich euch übrigens per Video, wie man die Brötchen zubereitet!

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Burger Buns

Zutaten für 3-4 Personen / 1,5 Stunde Zubereitungszeit (plus Wartezeit)

400 g Mehl

3 EL warme Milch

250ml warmes Wasser

2 TL Trockenhefe

2 1/2 EL Zucker

1 1/2 TL Salz

1 Ei

2 1/2 EL Butter, weich

1 Ei mit 1 EL Wasser verquirlt
Sesam

Zubereitung

Es gab verschiedene Rezepte mit ganz ähnlichen Zutaten, aber nach dem einen Rezept wurden die Zutaten aufwendig verarbeitet, bei dem anderen Rezept wurden die Zutaten einfach alle zusammengerührt. Ich habe mich für die einfache Variante entschieden.

Alle Zutaten bis auf das Mehl in der Rührschüssel vermischen und kurz verrühren. Dann das Mehl zugeben und da ich keine Kitchen Aid habe, wurde mit den Knetaufsätzen des Mixer ordentlich gerührt. Der Teig erinnert mich dann immer etwas an Kaugummi. Danach den Teig an einem warmen Ort 1-2 Stunden gehen lassen, bis er sich in der Größe etwa verdoppelt hat. Er ist dann noch verhältnismäßig flüssig, wobei flüssig zuviel wäre, aber man hat den Eindruck, man kann ihn nicht zu Brötchen formen. Davon solltet ihr euch nicht irritieren lassen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Teig in 8 Teile teilen. Jedes Stück vorsichtig mit bemehlten Händen zu einer Kugel formen und im Abstand von 3-4 cm voneinander auf das Backblech legen. Dabei nicht zuviel Mehl unterkneten, sonst werden die Brötchen zäh. Ich nehme die Teigstücke einfach mit bemehlten Händen und forme sie leicht rund, also nicht wie Hackbällchen in den Händen rollen, dazu ist der Teig zu weich/flüssig. Mit einem Handtuch abdecken und nochmal 1-2 Stunden gehen lassen. Die Brötchen sollten sich nochmal knapp verdoppelt haben. Ich hatte zwei Bleche und habe sie aufgrund von Zeitmangel bei 50 Grad in den Backofen gestellt und schwups, auf einem waren die oberen schon viel zu groß! Und dann kann man nix mehr machen. Die Brötchen kleben am Backpapier und wenn man sie anfasst, geht ihnen sprichwörtlich die Luft raus. Egal ich habe sie so gebacken und geschmeckt haben sie. Das untere Blech war aber genau richtig. Diese sieht man auf den Fotos. Den Ofen auf 200°C vorheizen. Eine ofenfeste Form mit Wasser füllen und auf den Boden des Backofens stellen.

Die Brötchen mit der Ei-Wasser-Mischung bestreichen, dann ca. 15 Minuten backen, dabei das Blech einmal umdrehen. Wenn sie goldbraun sind aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen.

Mein Sohn meinte „Die schmecken 1.000 x besser als die gekauften!“ Wenn das kein Kompliment ist??!!

Bon Appétit!

Eure ELBKÖCHIN

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8 Kommentare
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  1. Kommentar von uwe@highfoodality

    Schön, dass Dir und Deiner Familie die Buns geschmeckt haben – nichts geht eben über selbstgemachte Qualität ohne Zusatzstoffe!

    [Antwort]

    Bianca Antwort vom Mai 31st, 2013 19:11:

    Hallo Uwe, ich glaube dein Rezept war das aufwendige… vielleicht schmecken die Burger dann noch besser? 😉 Auf jeden Fall hattest du eine Grammangabe für das Mehl, das hat mir sehr geholfen! Danke und liebe Grüße, Bianca

    [Antwort]

    — 30. Mai 2013 @ 18:05

  2. Kommentar von fr.dots

    Sehen sehr saftig und weich aus die Brötchen, die muss ich mal bei der nächsten Gemüseburger – runde ausprobieren 🙂

    Lg Claudia

    [Antwort]

    Bianca Antwort vom Mai 31st, 2013 19:12:

    Gemüseburger ist auch eine gute Idee, ich wollte die Brötchen mal mit Hot Dogs testen 😉 Liebe Grüße, Bianca

    [Antwort]

    — 31. Mai 2013 @ 18:05

  3. Kommentar von Petra

    Hallo, ich muss irgendwas falsch gemacht haben : ( Teig ist super aufgegangen, aber als ich dann versucht habe Broetchen zu formen, sind mir die zwischen den Fingern zerflossen…VIEL zu fluessig. Woran kann das denn liegen? Jetzt muss ich extra nochmal einkaufen gehen und buns kaufen…liege Gruesse, Petra

    [Antwort]

    Bianca Antwort vom Juli 13th, 2013 20:11:

    Liebe Petra,
    das tut mir leid, aber vielleicht hättest du einfach nur weitermachen müssen?
    Der Teig ist sehr instabil, fast flüssig und du musst dann mit bemehlten Händen kleine Bällchen formen und aufs Blech legen.
    Ich habe den Teig immer mit einem Silikonschaber in Stücke geteilt und dann die Stücke leicht geformt …
    Liebe Grüße, Bianca

    [Antwort]

    — 13. Juli 2013 @ 14:08

  4. Kommentar von Miriam

    Hallo, habe die Brötchen heute für Hot Dogs gemacht und ich fand sie super lecker, sie hätten zwar noch mehr aufgehen können aber geschmacklich wirklich 1a und ich habe schon andere Rezepte ausprobiert…
    Liebe Grüße, Miriam

    [Antwort]

    Bianca Antwort vom Juli 26th, 2014 20:56:

    Freut mich Miriam, ich habe sie auch schon einmal für Hot Dogs ausprobiert, fand ich auch super 😉 Liebe Grüße, Bianca

    [Antwort]

    — 26. Juli 2014 @ 18:45

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